Die Santuari (Kloster) San Salvador liegt unweit von Campos -majestätisch auf einem 500 Meter hohem Hügel gelegen- in der Nähe von Felanix. Der Hügel ist schon von Campos aus zu sehen und wenn man oben ist, hat man einen wunderbaren Blick auf den Südosten von Mallorca.
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| 1348 Erbaut, geht der Ursprung der Anlage auf die Mitte des 14. Jahrhunderts zurück. |
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| Um Piratenangriffe abzuwehren baute man das Kloster als schwer einzunehmende Festungsanlage. |
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Wie eine mystische Statur verschwindet die Christus Figur im Nebel.
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| Am oberen Ende der Treppe im Klostergebäude befindet sich ein Lokal. |
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| Es ist genug Platz da für die noch ausstehenden Sommertouristen und Businsassen. |
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| Wir wählten einen Tisch am Fenster und studierten die Speisekarte. Hier wird im Familienbetrieb noch mallorcinisch gekocht. Opa kocht, Mutter und Tochter servieren. |
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Brot, Oliven und die köstliche Aioli, die nur hier auf Mallorca weiß ist und mit Milch gemacht wird. Dazu ein einfacher Rose´ von der Insel.
Und hier das Rezept, für den schnellsten Knobi-Dipp der Welt:
50ml H-Milch, 100ml neutrales!! Öl, 3 Knoblauchzehen, Salz und etwas Chili nach Geschmack. Alles zusammen mit dem Pürierstab mixen. Ist in Sekunden fertig und hält im Kühlschrank mehrere Tage.
"Bon profit" sagt da der Katalane: guten Appetit!
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Eine besondere typische Spezialität sind die Schnecken (Caracoles) die in einem kräftig gewürztem Sud gereicht werden. Wie man unschwer erkennen kann ist es wohl recht schmackhaft gewesen.
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| Am frühen Abend präsentierte uns der Himmel sein phantastisches Farbenspiel. |
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Silvia hat noch ihre berühmt und berüchtigten Hefeschnecken gebacken und so gab es an diesem Tag zweimal Schnecken!
Rezept? Gerne:
Sie macht einen Hefeteig mit frischer Hefe, flüssiger Butter, Zucker, Mehl und Eier. Nach dem "gehen" des Teiges wird er in Streifen geschnitten und diese werden gefüllt. Wir hatten in der Fincaküche gemahlene Mandeln von Mallorca und eine Marmelade die ich ein paar Tage zuvor -aus den hier vom Grundstück stammenden Zitronen- gemacht habe.
Silvia hat aber die Hefeschnecken auch schon mit Nüssen, Zimt, Äpfeln oder Rosinen gefüllt und in unserem Freundeskreis kommt dieser leckere Kuchen, egal mit welcher Füllung, immer gut an.
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| Hefekuchen Königin von Köln (links), daneben die Autorin dieses Blogs. |
Im Herzen der Insel zeigt das Weingut Macia` Batle das man Wein und Kunst miteinander verbinden kann. Dieses Weingut ist eines der größten auf der Insel und mit einem Produktionsvolumen von ca. einer Million Flaschen im Jahr, generiert dieses Unternehmen in Santa Maria del Cami rund ein viertel aller auf der Insel hergestellten Weine.
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| Der Ursprung des Weingutes geht auf das Jahr 1856 zurück. Heute präsentiert man sich im prächtigen Natursteinbau. |
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| Beim Betreten der Vinothek fällt der Blick automatisch auf die vielen Auszeichnungen und Prädikate. Fein gerahmt in Gold- und Silberrahmen sieht man die Urkunden aus aller Herren Ländern. Brüssel, Berlin, Madrid, selbst die USA haben zu dieser beeindruckenden Kollektion beigetragen. |
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| Hier lohnt sich die Degustation. Für schlappe 10,- € bekommt man 4 Weine und einige leckere Pasteten, hauseigenes Olivenöl und besondere Essige zum Probieren. Alles ist selbstverständlich in der Vinothek käuflich zu erwerben. |
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"Hier ist man bemüht mit jeder Flasche und jedem Schluck die Seele der Insel einzufangen" behauptet der Bodega Chef. Und am Ende des Ganges sieht man schon die zweite Seele des Weingutes, nämlich das "vino y arte". International bekannte Künstler gestalten die Etiketten für die Flaschen.
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| Im Untergeschoß, am Endpunkt der höchst interessanten Führung durch Produktions- und Lagerstätten, präsentiert man die gerahmten Kunstobjekte. Zur Zeit gibt es eine Sonderauflage Rotwein mit einem Etikett das der deutsche Künstler Neo Rauch gestaltet hat. |
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Links ein roter aus Cabernet Sauvignon, Syrah, Merlot und Manto Negro,
in der Mitte ein Reserva Privada 2011 mit Etikett von Neo Rauch und
rechts ein Roter, dessen Erlös zu 50% als Spende an benachteiligte Kinder geht.
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| Im Schatten des Domes von Santany ist immer Samstags ein Markt. |
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| Man geht durch die Pforte und kommt zum Markt...... |
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| .... und hier bekommt man das, was zum Wein gut schmeckt: Außergewöhnliche Käsesorten! |
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Ach das Leben kann doch so einfach sein.
Einfach immer von allem nur das Beste! Oder?
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tolle Fotos und lesenswerte Hintergrundinfos
AntwortenLöschenauch für vermeintliche Inselkenner ist noch viel Neues und Schönes dabei.
Martin